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Suche eines strategischen Investors

Produkte und Leistungen > Unternehmenskauf und -verkauf > Erfolgsgeschichten

A. Aufgabenstellung

- Vorgeschichte

Ein Konzernunternehmen, das von einem i c p Partner auf die Möglichkeit der Übernahme eines großen Wettbewerbers im industriellen Baunebengewerbe mit entsprechendem Verkaufsmemorandum angesprochen worden war, zeigte hohes Interesse an dessen Erfolgen in diversen europäischen und asiatischen Märkten, nahm aber nach dem Erstgespräch mit Betriebsbesichtigung von der Übernahme Abstand, da es nicht an den großzügigen Fertigungskapazitäten interessiert war.

- Anfrage


Zwei Jahre später rief der Vorstandsvorsitzende der Obergesellschaft dieser Konzerngesellschaft diesen i c p Partner an, teilte im vertraulich mit, dass der Konzern sein Unternehmen nicht mehr wie zuvor als entwicklungsfähiges Geschäftsfeld ansähe und dieses daher verkauft werden solle, und fragte, ob er Interesse habe, für das Unternehmen tätig zu werden. Dann möge er ein Angebot machen.

- Auftrag


Das von i c p group unterbreitete Angebot und die persönliche Erläuterung durch den i c p Partner ('Beauty contest') war offensichtlich das preiswerteste: der i c p Partner wurde beauftragt, das Verkaufsmemorandum zu erstellen und Kaufinteressenten zu suchen.

B. Lösung

Nach Freigabe des Verkaufsmemorandums gelang es binnen 14 Tagen, einen ausländischen Konzern für das angebotene Unternehmen zu begeistern. Im Erstgespräch mit dem Auftraggeber schmeichelte der zuständige Geschäftsführer der zuständigen Konzerngesellschaft des Kaufinteressenten dem i c p Partner, als er erklärte, dass er dem Verkaufsmemorandum Informationen über sein Geschäft gefunden habe, die ihm bisher unbekannt waren. Über die Unternehmensbewertung war man sich bald einig. Aber ebenso überraschend wie ungewöhnlich erklärte der Auftraggeber dem Investor, dass die - wegen der bis 10 Jahre dauernden Gewährleistungsfristen - Gewährleistungsbürgschaften für Lieferugnen und Leistungen vor Übergang des Unternehmens mit übernommen werden müßten und dass der Verkäufer keine Gewähr für den Fall leisten wird, dass Regressanspräche aus Altgeschäften nicht ausreichend berücksichtigt seien. Verständlicherweise endete so das, was so verheißungsvoll angefangen hatte.

Der ic p Partner erklärte, dass es unter diesen Umständen praktisch unmöglich sei, überhaupt einen Investor zu finden. Mit Ablauf der Exklusivitätsfrist für die Verwendung des Verkaufsmemorandums, informierte der Auftraggeber i c p group, dass man nunmehr die M&A Abteilung einer bekannten Bank beauftragen werde und kündigte i c p gegenüber den Verkaufsauftrag, was aber zu keinem anderen Ergebnis führte, wie der i c p Partner einige Monate später berichtet bekam.

Kurz darauf brachte ein anderer i c p Partner die Suchanfrage eines erfahrenen MBI-Investors in das i c p Netzwerk ein, der erneut ein baunahes Unternehmen suchte, das eine Ergänzung zu den bisher übernommenen Unternehmen sein könne. Tatsächlich waren das Interesse beim Investor und die Freude beim Verkäufer groß - der gekündigte Auftrag mit i c p wurde flugs reaktiviert, und alsbald stand der Verhandlungstermin über die Eckpunkte der Übernahme (Term Sheet) mit dem Investor in der Konzernzentrale des alten bzw. neuen Auftraggebers an. Der hinzugezogene Gesprächspartner aus der Konzernrechtsabteilung erklärte gleich zu Beginn, dass der Konzern nciht mehr, wie bisher stets vorgetragen, einen share deal abschliessen möchte, sondern einen asset deal und begründete dies damit, dass wegen der niedrigen Eigenkapitalausstattung des zu verkaufenden Unternehmens in einem späteren Insolvenzfall der Insolvenzverwalter Rückgriff auf den Verkäufer nehmen könnte.

Da es bekanntlich kaum möglich ist, für ein neu gegründetes Unternehmen, das also keine mehrjährigen Jahresabschlüsse vorlegen kann und vor allem keine Historie hat, z.B. Bietungs-, Erfüllungs- und Gewährleistungsbürgschaften zu erhalten, war so auch die Verhandlung mit dem zweiten ernsthaften Kaufinteressenten gescheitert.

C. Ergebnis

i c p group hat gegen namhafte Konkurrenz in einem Beauty Contest den Auftrag zur Suche eines Investors in ein Unternehmen erhalten, das nicht mehr zum Kerngeschäft dieses Konzerns gezählt wurde ('carve out').

i c p group konnte jeweils innerhalb weniger Wochen einen kaufwilligen Investor vorstellen, nachdem eine zwischendurch betraute Bank erfolgos blieb.

Die Verhandlungen führten aber nicht zum Verkaufsabschluss, weil beim ersten Investor üblicherweise seitens des Verkäufers zu leistende Gewährleistungen oder Sicherheiten für Altgeschäfte kategorisch abgelehnt wurden und weil beim zweiten Investor plötzlich der Wechsel vom share deal zum asset deal vollzogen werden sollte.

So hat i c p group die übernommenen Aufgabe, mittels zu erstellendem Verkaufsmemorandum einen Investor nachzuweisen, zweimal erfogreich gelöst. Wirtschaftlich war der Auftrag für i c p weniger erfolgreich, da der Verkäufer den Vertragsabschluss ('signing') vereitelte und i c p somit keine Erfolgsvergütung erhielt.

 
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